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Léonide, Prinzessin von Sparta, hat einen Thron geerbt, der einst unrechtmäßig erworben wurde. Sein rechtmäßiger Erbe, Prinz Agis, lebt bei dem Philosophen Hermokrates und dessen Schwester Hesione, die ihn in Hass gegen die Prinzessin erziehen und ihn lehren, alle Gefühle, vor allem aber die Liebe zu unterdrücken.
Da Léonide Agis wieder als Prinz einsetzen und ihn gleichzeitig für sich gewinnen will, muss sie sich, um in die ängstlich gehütete Abgeschiedenheit der drei einzudringen, größter List bedienen. Unter drei verschiedenen Identitäten macht sie den blutleeren Philosophen, die spröde Jungfer und den jungen Prinzen in sich verliebt, tatkräftig unterstützt von ihrer Zofe Corine und den beiden auf ihren Vorteil bedachten Dienern Harlekin und Dimas, die den Commedia dell’arte-Figuren Colombina, Arlecchino und Brighella nachempfunden sind und für die derben Scherze sorgen.
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Pierre Carlet de Marivaux
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