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Fred vom Jupiter
Die Neue-Deutsche-Welle-Trash-Oper

Uraufführung am 3. März 2005 im Contra-Kreis-Theater, Bonn

 

 

 

 

 

 

“We will rock you”, “Mamma Mia”, “What a feeling!”, “Swing Sisters” - alle diese Stücke haben eines gemeinsam: Sie benutzen Lieder, die jeder kennt, um damit eine Geschichte zu erzählen. Aber sie benutzen Lieder, die jeder nur auf Englisch kennt. Warum, habe ich mich gefragt, versuchen wir es nicht mal mit etwas, das von Anfang an auf Deutsch gesungen wurde? Und irgendwie, irgendwo, irgendwann fiel es mir ein: Die Neue Deutsche Welle!

Inzwischen schon über 20 Jahre alt, steckt diese Musik voller Hits, die noch heute jeder mitsingen kann. Gut, die Texte sind manchmal ziemlich abgedreht, aber warum nicht aus der Not eine Tugend machen und eine ebenso abgedrehte Geschichte dazu erfinden?

 

 

Und so wurde Fred vom Jupiter geboren, der auf der Suche nach einem Original-Casio-Synthesizer per Zeitreise im Erdenjahr 1981 landet.
 

 

 

Das Contra-Kreis-Theater in Bonn war mutig genug, dieses Experiment mit mir zu wagen, und unter der Regie von Horst Johanning konnten wir nach “What a feeling!” unseren zweiten Megaerfolg feiern. Das Publikum stand jeden Abend auf den Sitzen und ließ das Ensemble oft erst nach einer halben Stunde Zugaben gehen.
Da sage noch einer, mit deutscher Musik kann man keinen Außerirdischen hinterm Ofen hervorlocken.

 

 

 

 

 

 

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