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Cyrano de Bergerac - Kritiken
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SR 3 Saarlandwelle, 18. 10. 1995: “Heute nun war es möglich, mit den noch ganz jungen Machern von „Cyrano“ zu sprechen, mit Marc Schubring und Wolfgang Adenberg. Letzterer ist eigentlich Jurist, schreibt aber deutsche Liedtexte, wie sie so gut und so poetisch schon lange nicht mehr geschrieben wurden. Ein perfektes Duo bildet er mit eben Marc Schubring, auch der unter 30, und schon jetzt kann man sagen: die beiden sind eines der besten Liedermacherduos derzeit, auch wenn sie noch nicht so bekannt sind. Im Ernst: Wenn diese Lieder, die da in „Cyrano de Bergerac“ zu hören sind, in der Walt-Disney-Fabrik produziert worden wären, sie wären heute schon auf dem Weg rund um die Welt.”
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Saarbrücker Zeitung, 24. 10. 1995: “Wunderschöne, sentimentale Lieder zum Träumen mit Texten von Wolfgang Adenberg, die den schwierigen Spagat schafften, romantisch zu sein, ohne in Schmalz zu baden. Hartmut Volle spielt den Cyrano. Und er spielt sich die Seele aus dem Leib. Der Kerl ist einfach alles, was der Cyrano braucht. Er ist laut, verwegen, tödlich verletzbar und kann einen wirklich zu Tränen rühren. Wenn er, wie ein Häufchen Elend vorm geschlossenen Vorhang zusammengekauert, seine unerwiderte Liebe, die Qual über seine Hässlichkeit besingt, dann möchte man ihn am liebsten in den Arm nehmen und trösten... Schöne Lieder voller Hollywood-Romantik hat Marc Schubring komponiert.”
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Musicals, Heft 57, Februar/März 1996: “Marc Schubring hat eine im Zusammenspiel mit der damaligen und jetzigen Zeit stimmige, sowohl symphonische als auch peppige Musik geschaffen. Er entwickelt sich fortsetzende Motive, lässt verschlüsselt verschiedene Stilrichtungen in die Komposition einfließen. Diese Tendenzen werden aber nie zum Selbstzweck, sondern fügen sich harmonisch in das oft filmisch anmutende Gesamtwerk ein, das die Stimmungen der Charaktere verstärkt. Wolfgang Adenberg hat dazu kluge und ungeheuer poetische Liedtexte geschrieben, die runde Personencharakterisierungen ermöglichen. Das Werk steigert und verdichtet sich insbesondere in den romantischen Szenen, erinnert zum Teil an „Les Miz“ und vermag durchaus zu Tränen zu rühren. Den Autoren ist ein Wurf gelungen: ihr „Cyrano“ hat das Zeug dazu, viele Bühnen zu erobern.”
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Autorenporträt in Musicals, Heft 57, Februar/März 1996: “Wolfgang Adenberg entfaltet souveräne und ebenso charaktergestaltende Poesie in seinen Texten. So läßt er Cyrano Roxane sinnlich ‘wie einen Traum so schön“ preisen, während Christian, nach Worten ringend, sie nur als “unvergleichlich schön“ beschreiben kann. Mit dem gekonnt-komischen Text vom “Flug um den Mond“ beweist Adenberg, daß er auch ganz anders kann. Auffallend angenehm ist, daß er vom Sprechen zum Singen immer sinnvoll überleitet und seine Liedtexte so die Handlung voranbringen.”
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Sonntagsgruß, November 1995: “Das Publikum feierte mit ausgelassenem Applaus: Solisten, Komponisten, Liedtextdichter und die Leistung des Ensembles. Cyrano sagte im Stück: “Denn an der Nasenform zeigt sich beim Mann genau, wes Geistes Kind er ist.” Wie die Nasen von Schubring und den übrigen Theatermachern genau aussehen, konnte man nicht genau erkennen. Doch eines ist - zumindest was den Publikumszuspruch angeht - klar: Sie hatten einen guten Riecher.”
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Wormser Zeitung, 6. 1. 1996: “Die Musik des erst 27-jährigen Schauspielmusikleiters von Saarbrücken, Marc Schubring, ist handwerklich solide gearbeitet, ohne unnötige Längen, oft mit Pfiff und stets die Dramaturgie und Wirkung des Stücks unterstützend. Ja, Schubring ist ein echter Theatermusiker, wie ihn sich ein Bühnenautor wahrscheinlich meist wünscht: Zum einen hat er beim Komponieren immer “die Bühne im Blick”, zum anderen kann er sich und seine Musik auch vollkommen zurücknehmen, wenn der Text alleine besser zu tragen scheint. Und so “verschmerzt” der Zuhörer bereitwillig manche musikalische Anleihe, in denen Hollywoods Filmmusiker sowie Bernstein und andere Musical-Starkomponisten grüßen lassen. In Wolfgang Adenberg hat Schubring einen begabten Liedertexter seiner Generation gefunden, der ebenfalls etwas vom Theater versteht und der zugleich Sangbares zum Teil persiflierend parodierend texten kann. Gelungen ist dem Team Schubring-Adenberg beispielsweise die vortreffliche Persiflage auf die Oper bzw. Auswüchse der Barockoper in der Liebesarie “Ich hab dich immer noch lieb” des Mimen Montfleury.”
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Die Rheinpfalz, 29. 10. 1995: “Wundervoller Schmachtfetzen, grandios verpackt!”
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Pirmasenser Zeitung, 25. 10. 1995: “Cyrano de Bergerac” als Musical - die Idee ist nicht neu, doch die Saarbrücker Version kann sich hören und sehen lassen. Ein unterhaltsamer, schöner Theaterabend ist mit dem “neuen Cyrano” auf jeden Fall garantiert.”
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dpa, 24. 10. 1995: “Begeistert hat das Saarbrücker Publikum die Uraufführung des Musicals “Cyrano de Bergerac” nach dem Schauspiel von Edmond Rostand aufgenommen. Bravo-Rufe galten vor allem der neuen Musik des 27jährigen Marc Schubring.”
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